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Forêts publiques de la Montagne de Boudry-Béroche
Förderung der Eibe
Die Eibe ist eine Baumart, die sich durch Struktur, Charakter, Widerstand und Schönheit auszeichnet und eine hohe Bedeutung besitzt für das Ökosystem Wald. Gemäss Landesforstinventar beträgt ihr Anteil an der gesamten Holzmasse der Schweizer Wälder nur 0.03%. Der Grund ihrer Seltenheit ist darin zu suchen, dass sie während dem Mittelalter intensiv genutzt wurde, und dass sie jetzt vom Wild rege geäst wird. Gemäss den letzten Inventaren kommt ihr in den öffentlichen Wälder der „Montagne de Boudry“ der 16. Rang aller Arten zu mit 609 Festmetern (0.11% des gesamten Vorrates).

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die natürliche Verjüngung der Eibe in der Montagne de Boudry wegen der hohen Reh- und Gemsedichte praktisch gestoppt. Diese Wildtiere lassen den Eibensämlingen keine Chance, obwohl sie zahlreich sind. Die Eibe wächst sehr langsam, so bleiben die kleinen Bäume lange dem Druck des Wildes ausgesetzt. In Erwartung von wirksamen und konsequenten Jagdplänen sind Schutzmassnahmen gegen Verbiss unerlässlich, damit die Eibe sich verjüngen kann.

Artikel aus "Wald und Holz" zur Eibenförderung
Zur Eibenförderung ist in der Fachzeitschrift "Wald und Holz" ein Artikel erschinen. Diesen können Sie hier herunterladen: (PDF 3527 KB)

Empfangsraum
Die Waldbesitzer der Montagne de Boudry hoffen, mit Hilfe von Bund und Kanton, im Zeitraum 2012-2015 ein modernes Forstzentrum bauen zu können, das die Mitarbeit der Besitzern fördern würde.

Dieses Zentrum hat zum Ziel, einerseits Personal, Material, Maschinen und Fahrzeuge zusammenzulegen, um eine effiziente Nutzung zu gewährleisten. Andererseits soll darin ein multifunktionaler Speiseraum als Empfang- und Versammlungsraum für Schulklassen und Exkursionen errichtet werden. Ein Ort, wo die Bürger sich dem Wald annährern können, und eine Infrastruktur, die den Mentalitätswandel zu einer umfassenderen Wahrnehmung des Nutzens des Waldes unterstreicht.